Schulischer Situationsbericht der Adolf-Reichwein-Schule Frankfurt am Main

Die Adolf-Reichwein-Schule ist eine „ Offene Frankfurter Grundschule“ mit Betreuung nach Profil 2. Sie befindet sich  in Zeilsheim, einem westlichen Stadtteil von Frankfurt am Main. Momentan besuchen 337 Schüler/innen die Schule, verteilt in 13 Grundschulklassen, 1 Vorklasse und 3 Vorlaufkursen. 110 Kinder besuchen die Betreuung, die von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Die Schule befindet sich in einer Phase der baulichen Modernisierung, die in diesem Schuljahr beendet  sein soll. An der Schule gibt es eine moderne Schülerbücherei, einen gut eingerichteten Computerraum, Fachräume für Kunst- und Musik, Kleingruppenräume für die Förderung im Rahmen von Deutsch & PC und neben der Turnhalle einen Bewegungsraum.

In der Schule herrscht eine multikulturelle Atmosphäre. Sehr viele Schüler stammen aus Familien mit Migrationshintergrund. Regelmäßig führt die Schulgemeinde Schulversammlungen durch, in denen Schüler und Schülergruppen ihr Wissen und Können aus  verschiedenen Unterrichtsbereichen darbieten können. In Kinderkonferenzen üben die Schüler Demokratie  und dürfen über Schulentwicklung mitbestimmen. In den Pausen unterstützen  Schüler der dritten und vierten Klassen, als Pausenengel gekennzeichnet, die Aufsichtslehrer. Die Kinder werden vor ihrem Einsatz von der Präventionslehrerin intensiv geschult.

An der Adolf-Reichwein-Schule unterrichten derzeit 26 Lehrkräfte, die überwiegend weiblichen und heterogenen Alters sind. Das Kollegium arbeitet  teamorientiert  und  aktiv an Schulentwicklung. Die Förderung schwacher Schüler und  die Talentförderung  stehen  im Focus aller Lehrkräfte sowohl im Unterricht als auch in vielfältigen  Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Die Weiterbildung der Lehrer/innen orientiert sich an Zielen, die für die weitere  Schulentwicklung wichtig sind, aber auch nach persönlich gesetzten Schwerpunkten. Um ihren Unterricht zu optimieren, nutzen alle Lehrkräfte die Möglichkeit der kollegialen Hospitation regelmäßig.

Alle Aufgaben, die Schule betreffend, werden im Kollegium verteilt. Schulleitungsaufgaben entsprechend unter der Schulleiterin und der Konrektorin. Alle anderen Aufgaben werden in einem Geschäftsverteilungsplan des Kollegiums, je nach Eignung bzw. Wunsch, verpflichtend und gerecht aufgeteilt. Zusätzlich gibt es einen Terminplaner, der dabei hilft, Fristen und Termine einzuhalten. In Konferenzen (drei im Schuljahr) und Dienstversammlungen (monatlich) informieren die Kollegen/innen regelmäßig über Ergebnisse bzw. Schwierigkeiten der  verschiedenen Arbeitsgruppen und beziehen so das gesamte Kollegium ein. Konferenzen und Dienstversammlungen werden gut vorbereitet, daher  effektiv gestaltet, Schulentwicklung spielt hierbei eine große Rolle.

Seit dem  Schuljahr 2016/17 wurde das  Lebenskompetenzprogramm „Eigenständig werden“ inkludiert. Vorrangiges  Ziel der Implementierung dieses Programmes ist  die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Empathiefähigkeit der Kinder. Damit hoffen wir, Verhaltensauffälligkeiten zu mindern, die stetig zunehmen und durch die ein störungsfreies, kontinuierliches Lernen mitunter  nicht möglich ist.

Die Lehrer/innen der Adolf-Reichwein-Schule zeigen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft bei Ihrer Arbeit im Brennpunkt und arbeiten eng  mit Eltern und  verschiedenen Institutionen zusammen. Sie unterstützen sich gegenseitig und koordinieren regelmäßig im Jahrgang.

Koordination und Kooperation findet in der Adolf-Reichwein-Schule regelmäßig in der Schulleitung, zwischen Schulleitung und Betreuung,  Schulleitung und Schulentwicklungsarbeitsgruppen, Schulleitung und Personalrat, Schulleitung und Fachleitung, Schulleitung und Stufenleitung sowie in Jahrgangsteams, in den einzelnen Fachbereichen, in den verschiedenen Schulentwicklungsgruppen, und zwischen Schule und Kitas, Stadtteil und Schule, außerdem stadtteilübergreifend mit den sozialen Einrichtungen, die für die westlichen Stadtteile zuständig sind, mit den Förderschulen  und  den Schulen, die Kinder in unserer Vorklasse haben, statt.

Seit einigen Jahren hat sich die Elternarbeit an unserer Schule wesentlich verbessert. Es gibt  einige Eltern, die Schule mitgestalten und voranbringen wollen. Das wirkt motivierend auf weitere Eltern und bringt uns als Schule  voran. Der Förderverein hat einen Neubau unseres Schulspielplatzes finanziert, dafür sind wir sehr dankbar. Eltern unterstützen die Schule auch in Projektwochen, bei Ausflügen und bei Festen. Die Elternarbeit findet regelmäßig und vertrauensvoll statt. Jede Lehrkraft hat eine ausgewiesene Sprechstunde.

Betreuungsmitarbeiter und Lehrkräfte  arbeiten eng zusammen. Seit drei  Jahren begleiten BetreuungsmitarbeiterInnen die  Eingangsklassen, in dem sie in drei  Wochenstunden  Kinder und LehrerInnen im Unterricht begleiten, bei Bedarf  gemeinsame Elterngespräche führen und an Ausflügen teilnehmen. In einer Ganztags-AG werden von Lehrkräften und Betreuungsmitarbeitern   Ganztagsprojekte entwickelt und evaluiert.  Zwei  pädagogische Konferenzen werden jährlich gemeinsam durchgeführt. In der Planung  ist ein Pädagogischer Tag zum Thema „Inklusion im Ganztag“.

Im kommenden Jahr arbeitet die Adolf-Reichwein-Schule vordergründig am Thema Inklusion und deren optimaler Umsetzung mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Dazu agieren zwei  Arbeitsgruppen, die an verschiedenen Modellen arbeiten.

 

 

Frankfurt, März 2018

 

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