Konzept zur Gewaltprävention

Neben der Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten besteht ein pädagogischer Schwerpunkt der Adolf-Reichwein-Schule im sozialen Lernen und in der Erziehung zu einem fairen und gewaltfreien Umgang miteinander.

Wir wünschen, dass die Schüler lernen, gewaltfrei und respektvoll miteinander umzugehen, Rücksicht aufeinander zu nehmen und gewaltfrei ihre Meinungsverschiedenheiten zu regeln.

In den Klasse werden aktuelle Themen behandelt, es werden zwischenmenschliche Probleme besprochen und gemeinsam Lösungen gesucht.

Die im Unterricht verankerten Lebenskompetenzprogramme Klasse 2000 und „Eigenständig werden“ stärken das Selbstwertgefühl der Kinder und tragen somit auch zur Gewaltprävention teil.

 

Die Zielvorstellung einer gewaltfreien Schule ist nur mit allen an der Schule Beteiligten zu realisieren. Deshalb sind die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten frühzeitig in den Prozess der Entwicklung eines Gewaltpräventionskonzeptes einzubeziehen. Die Grundlage hierfür bildet ein innerschulischer Konsens über die Art und Weise des Umgangs mit Konflikten und Gewaltvorfällen.

Deshalb wurde von Lehrkräften, Schülern und Eltern gemeinsam eine Schulordnung erarbeitet, die

- den Umgang der Schüler/innen untereinander

- den Umgang mit (Wert-)Gegenständen

- das Verhalten auf dem Schulhof, im Schulgebäude, im Klassenraum, sowohl während der Pausen als auch im Unterricht regeln soll.

 

Anliegende Probleme werden sofort geklärt. In den meisten Klassen gibt es einen "Motzkreis", in dem Schüler und Schülerinnen ihren Frust über das schlechte Verhalten zum Ausdruck bringen können und die Beteiligten eine befriedigende Lösung finden.

Bei Missachtung und Verstößen gegen aufgestellte Regeln des Miteinanders werden vereinbarte Maßnahmen als Konsequenzen ergriffen. Je nach Art und Häufigkeit von Regelverstößen wird von der Klassenlehrkraft entschieden, welche Maßnahme eingeleitet wird:

- Gespräche mit den Beteiligten

- Wiedergutmachung vereinbaren

- Information der Eltern

- Maßnahmen aussprechen und anwenden

- Einbeziehung der Schulleiterin

- Einberufung einer Klassenkonferenz

- Einleitung von Ordnungsmaßnahmen, wie sie nach dem Schulgesetz vorgesehen sind.

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